Corona: Praxis darf keinen „G-Status“ ausrufen


"Eine Praxis darf sich nicht zu einer „3-G“- oder „2-G“-Praxis erklären, also nur noch Patienten behandeln, die geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Selbstverständlich ist es auch nicht möglich, die Praxis nur für Ungeimpfte zu öffnen, wie es außerhalb Hamburgs wohl versucht wurde. Alle diese Vorgehensweisen widersprechen der ärztlichen Verpflichtung, grundsätzlich allen Patienten Zugang zur medizinischen Versorgung zu gewährleisten."

 

So heisst es ganz offiziell in einem Telegramm der KV Hamburg von Anfang November 2021.

 

Gleichwohl gibt es ein sicher nachvollziehbares eigenes Interesse, Bedingungen zu schaffen, um das Risiko der Virusübertragung zu begrenzen. 

 

Darum erbitte ich die Vorlage eines Antigen Tests mit einem negativen Testergebnis, bevor Sie mich in meiner Praxis in Hamburg Sasel aufsuchen. Der 2G-Status ist, wie Sie wissen, kein Garant dafür, dass Sie nicht auch ein*e Überträger*in des Covid Virus sind. Wenn ich Sie also um die Vorlage eines negativen Testergebnisses bitte, tue ich dies auch in Ihrem Sinne. 

 

Ansonsten sorge ich vor Ort durch entsprechende Vorkehrungen (A-H-A) dafür, dass das Risiko einer Virusübertragung so weit wie möglich reduziert wird: ausschliessen lässt sich dieses jedoch - das wissen wir zwischenzeitlich aus der Erfahrung - nicht.

 

Möchten Sie auf Nummer sicher gehen, haben Sie die Möglichkeit, die therapeutischen Einzelsitzungen als Videosprechstunde wahrzunehmen. Wenn dies für Sie interessant ist, sprechen Sie mich bitte an: ich stelle Ihnen kurzfristig einen Link zu meinem Video Sprechdienstanbieter zu. 

 

Selbst in den therapeutischen Gruppen besteht zwischenzeitlich die Möglichkeit, an der Gruppe von zu Hause aus teilzunehmen, wenn Sie bei sich Zeichen einer Erkältung oder eines grippalen Infektes wahrnehmen. Dies gilt selbstverständlich auch für das Einzelgespräch.